LK NEA-BW > Asylchaos: Unternehmer unterstellt Ausländeramt Abschussquote für Asylanten

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Mit dem Artikel „Die Falschen müssen gehen“ von Patrick Lauer in der Fränkischen Landeszeitung (FLZ) vom 26.7.2018 setzt die grünlinke 🌈☭ Monopolpresse ihren Feldzug gegen Recht und Ordnung unvermindert fort.

Dabei wird die gesamte Breite an grünlinken 🌈☭ Gutmenschen und Asylgewinnlern aufgefahren, um Druck auf Landrat Weiß und die Beschäftigten des Ausländeramtes aufzubauen.

Konkret geht es diesmal um einen Iraner, der subsidiären Schutzstatus hat. Der Herr heisst Behnan Ostowar, von den Gutmenschen inzwischen als „Benni“ eingedeutscht. Den subsidiär Schutzberechtigten Ostowar hat sich der Unternehmer Dietrich aus Walddachsbach gekrallt, weil sonst keiner bei ihm als Lackierer arbeiten will. Nach allen Regeln der grünlinken 🌈☭wird „Benni“ im Sportverein platziert, hat ganz ganz viele Freunde und steht sogar am Samstag vor dem Firmengelände, weil er noch viel mehr lernen will.

Selbstverständlich hat „Benni“ keine Ausweispapiere, die haben ihm die bösen Schlepper abgenommen. Und auch im Asylverfahren hat „Benni“ scheinbar noch nichts von der „bösen Politik“ in seiner Heimat und von den bösen „Religionswächtern“ und überhaupt von der Willkür und dem Terror und der Angst gewusst, dem ein Maler und Lackierer im Iran ausgesetzt ist. Der Asylantrag wurde jedenfalls damals abgelehnt. Und weil der „Benni“ nicht daran mitarbeiten will, dass die Bundesrepublik Deutschland überhaupt erfährt, wer er eigentlich tatsächlich ist, soll er abgeschoben werden.

Über viele Zeilen lang lobt die halbe FLZ-Welt den guten, lieben, fleißigen, lernbegierigen „Benni“. Der aus wirtschaftlichen Gründen an Asylanten interessierte Unternehmer Dietrich aus Walddachsbach unterstellt dem Ausländeramt eine „ABSCHUSSQUOTE“ für Asylanten. Herr Dr. Teltschik, Vorsitzender des IHK-Gremiums im Landkreis NEA-BW, sondert verständnisvolle Zustimmung ab. Und als Kronzeuge wird gar noch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil von der deutschlandfernen SPD zitiert, der meint, in Bayern laufe es besonders schlecht mit der Integration.

Der Landtagsabgeordnete Hans Herold, CSU, Stimmkreisabgeordneter für den Landtags-Stimmkreis 510 NEA-FÜLand, hat vollstes Verständnis für die Beschwerden aus der Wirtschaft und traut sich ein ganz ganz kleines Schlenkerchen auf den zu befürchteten Pull-Effekt durch Hintertür-Asyle zu machen.

Und jetzt Butter bei „die Fische“:

➡ Die Person „Benni“ Behnam Ostowar ist nach illegaler Einreise in die EU bzw. die Bundesrepublik Deutschland nach abgelehntem Asylantrag mit einer Duldung in Deutschland. Und nur in dieser Rechtsposition ist diese Person in Deutschland. Ändern sich die Umstände, die die Duldung oder die Arbeitserlaubnis des Herrn „Benni“ Behnam Ostowar betreffen, ist jede andere Heransgehensweise an den Fall aus wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen, Integrationsbereitschaft oder Arbeitsmöglichkeiten OBSOLET.

➡ Asylanten in einer ähnlichen Situation, die nicht durch einen notleidenden Unternehmer oder durch durchgeknallte Moralfanatiker per Kirchenasyl gecoacht werden, haben die Entscheidungen zu tragen, die ihnen das rechtsstaatliche Asylverfahren auferlegt. Nur so geht Rechtsstaat. Alles andere ist eine Menschen-SELEKTION außerhalb jeglichem Recht und jeglicher Ordnung.

➡ Beim Asylrecht geht es um massive Eingriffe in die Gast-Gesellschaft. Die Voraussetzungen dafür sind klar geregelt und dürfen nicht aus wirtschaftlichem Eigennutz von Unternehmern oder psychopathologischen Amokläufen von Gutmenschen außer Kraft gesetzt werden.

➡ Wer schon einmal versucht hat, einen Drittstaaten-Ausländer auf legalem Weg nach Deutschland zu bringen, weiß, welche bürokratische Tortur dies ist. Aber im Interesse unserer Gesellschaft sollte hier tatsächlich mit äußerster Akribie gearbeitet werden.

➡ Wenn Herr Dietrich und seine rechtsstaatfernen Claqueure nicht als Krisengewinnler des Asylchaos gelten wollen, haben sie sich dem Rechtsstaat zu beugen und ehrenrührige Angriffe auf den Exekutive zu unterlassen. Gerne können Herr Dietrich und Herr Dr. Teltschik „Benni“ Behnam Ostowar nach dessen Ausreise dabei behilflich sein, auf legalem Weg nach Deutschland zurück zu kommen. Wenn dies gelingt, wird sich jedermann für Herrn Dietrich und „Benni“ Behnam Ostowar freuen. ABER NUR DANN.

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