Brexit wird auch für Deutschland teuer

Brexit wird auch für Deutschland teuer
Mit Großbritannien fällt in der EU der nach Deutschland zweithöchste Beitragszahler (Briten-Rabatt bereits abgezogen) weg.
 
Auf Deutschland kommt ein Mehrbeitrag in Höhe von einem ‚überschaubaren einstelligen Milliardenbetrag‘ zu, so der EU-Haushaltskommissar Oettinger (ja, der).
 
Einberechnet hierbei sind schon die verminderten Leistungen an die in der Flüchtlingspolitik widerspenstigen Länder Polen, Ungarn und Tschechien (Kürzungen wegen angeblicher Demokratiemängel!).
 
Sparen will der EU-Haushaltskommissar vor allem bei den Infrastrukturmaßnahmen für benachteiligte Regionen. Hier würde es Deutschland mit Ostdeutschland, dem Saarland und Teilen Niedersachsens voll treffen.
 
Die Bundesregierung geht davon aus, dass dies nicht von Deutschland mit eigenen Mitteln aufgefangen werden kann und viele Projekte jetzt schon als erledigt gelten.
 
Dabei rechnet der Brüsseler Geldverteiler vor, dass gegenwärtig von 100 Euro Lohn ca 50% an Steuern und Sozialleistungsbeiträgen abgehen. Hiervon sei jedoch nur ein Euro für Brüssel und die EU bestimmt.
 
Wir meinen: das ist viel zu viel. Wenn wir unser Geld behalten und selbst verwenden, sparen wir uns milliardenschwere Ausgaben für Bürokraten in Brüssel. Zurück zum Europa der Vaterländer und einer Wirtschaftsgemeinschaft ohne Schengen und Dublin.
 
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