Der traurige aber unweigerliche Abgang von Frauke Petry aus der AfD

==> Der traurige, aber unweigerliche Abgang von Frauke Petry aus der AfD
 
Frauke Petry, eine der beiden Sprecher der AfD hat sich aus der Partei faktisch verabschiedet.
 
Nachdem sie bei der Bundestagswahl als AfD-Direktkandidatin gewählt worden war, erklärte sie am nächsten Tag ihren Austritt aus der AfD-Fraktion und kündigte ihren Austritt aus der AfD an.
 
Diese Entwicklung war unweigerlich. Warum sie AfD-intern nicht vorher herbeigeführt wurde, liegt daran, dass man Petry bei allen Meinungsverschiedenheiten ein derartig „ungewöhnliches“ Verhalten nicht zugetraut hatte.
 
Petry war bereits auf dem Kölner Parteitag der AfD mit ihrem Zukunftsantrag grandios gescheitert. Dieser Zukunftsantrag beinhaltete, die AfD in ihren programmatischen Aussagen so glatt zu bügeln, dass eine Regierungsbeteiligung in baldige Nähe rücken könne.
 
Dies sahen die AfD-Mitglieder anders. Hier hätten Positionen aufgegeben werden müssen, die zu den Kernpunkten der AfD gehören und diese primär von den Altparteien unterscheiden.
 
Die Aussage von Petry, dass sie mit dem AfD-Programm übereinstimme, jedoch die AfD-Thesen zur Sozialpolitik als zu links empfinde, können nur noch mehr Fragen aufwerfen zu dem , was sie eigentlich will.
 
Man rechnet damit, dass sie zusammen mit ihrem Ehemann Markus Pretzell eine neue Partei gründen will, vermutlich eine bundesweite CSU mit AfD-Programmpunkten.
 
Petry besitzt allerdings nicht die Zugwirkung in der AfD, die sie in Selbstüberschätzung für sich beansprucht. Die Aufregung über ihren Abgang ist in der AfD verhalten. Die Art und Weise ihrer Handlungsweise wird natürlich mehr als kritisch gesehen.
 
Wer soll einer solchen Person im politischen Leben ´vertrauen? :v
 
Siehe hierzu auch:
 
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